Tulpengarten |
Entdeckendes Lernen e.V. |
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Meine Frage |
Meine Vermutung |
Warum ist von meiner Tulpe noch nichts zu sehen? |
Die Zwiebel steckt tiefer in der Erde. |
Diese Form des Tagebuchs kann auch durch eine dritte Spalte zum Drei-Wege-Tagebuch variiert werden:
Frage / Vermutung |
Das habe ich getan |
Das habe ich herausgefunden |
Von meiner Tulpen ist nicht zu sehen, weil sie tiefer in der Erde steckt. |
Ich habe alle Steckbriefe zu den Tulpen verglichen. |
Daran liegt es nicht. |
Auch diese Tagebücher können übrigens ausgetauscht
werden, damit ein Dialog zur Sache stattfinden kann.
Um die Arbeit am Forschertagebuch
nach einer Pause wieder anzuregen, können Ideen aus Tatsache
oder Erfindung nützen.
Provozierende Überschriften
oder Falschmeldungen der Lehrer/innen werden zum Anlass genommen, die
inzwischen gewonnenen Erkenntnisse als Informationen aufzuschreiben.
Die Schüler/innen haben bereits einiges herausgefunden oder verfügen bereits über Vorkenntnisse. Sie sollen zu neuen Forscheraufgaben Verbindungen ziehen, bzw. neue Forscherfragen entwickeln. Dieses kann in einer Reflexionstabelle systematisiert werden.
Was ich weiß |
Was ich wissen will |
Was ich herausgefunden habe |
Denkbar ist eine 4. Spalte zwischen 2 und 3 mit der Überschrift:
Wie finde ich es heraus?
Um immer wieder zur Weiterarbeit und zum
Weiterforschen anzuregen, kann die Lehrkraft zu Brainstorming nach dem
Listenmacher auffordern.
Zum Beispiel, um zusammenzutragen, was einer Tulpenzwiebel im Winter
alles passieren kann. Vorteile hat hier auch das Listen-Karrussel: es
muss lesbar und
verständlich
für andere geschrieben werden; viele wissen mehr als eine/r.
Das Forschertagebuch soll auch dem Sammeln von Forschungsfragen
dienen. Hier können Ideen aus der 6-W-Strategie weiter
helfen. Die Schüler/innen werden angeregt, zu den Fragewörtern
Wer?, Was?, Wo?, Wann?, Warum? und Wie? Fragen zu bilden, die sich
auf das Tulpenprojekt beziehen. Denkbar ist es auch, sich in andere
hineinzuversetzen, z.B. "Welche Fragen könnte die Nachbarklasse
zu unserem Tulpenbeet stellen?" oder "Welche Fragen hätten
Kleingärtner
an uns?"
Natürlich kann das Tagebuch auch genutzt werden,
um Informationen und Abbildungen zu Tulpen zu sammeln wie es in Zitierbares beschrieben wird.
Z. B. könnten ein Artikel aus der Zeitung über die Rückkehr
der Zugvögel und das Nahen des Frühlings in Verbindung zu
Erkenntnissen des Tulpengarten-Projekts gebracht
werden.
© Barbara Sanders-Mowka, März 2004