Fragen, Erfindungen und gute Ideen 2003/2004
In unserer ersten Saison wurden viele Experimente angelegt,
die fast alle in einer eigenen Datenbank dokumentiert wurden. Und es
wurden Fragen gestellt und diskutiert. Hier ist ein kleiner Einblick:
Angeknabberte Tulpen - eine dringende Frage
Zoe aus der Forschergruppe der Lernwerkstatt Bremer Westen fragt alle:
Habt ihr eigentlich auch ein Tierproblem? Einige unserer Pflanzen wurden
schon ziemlich angeknabbert. Wäre schön, wenn ihr da einige Tipps für
uns habt.
Bitte e-mails an lernwerkstatt_bremer_westen@web.de
Tulpen im Zimmer
Einige Kinder haben Tulpen in Töpfe gepflanzt und lassen sie in der Klasse,
in der Wohnung oder in der Lernwerkstatt wachsen. Diese Tulpen zeigen
seit Dezember schon grüne Spitzen und scheinen gut zu gedeihen.
Wir haben aber gelesen, dass Tulpen vier bis sechs Wochen Kälte brauchen,
um gut wachsen zu können.
Sind die Tulpen schon in der Gärtnerei vorgekühlt worden?
Oder brauchen die Tulpen gar keine Kälte?
Tulpen auf dem Fensterbrett - ein neuer Versuch in St.
Peter/Au
Die beiden Tulpenzwiebel, die wir in einem Gefäß am Fensterbrett
stehen
haben, lassen sich nicht blicken! Vermutete Ursachen:
- Im Winter
ist das Gefäß einmal abgestürzt, musste neu
gefüllt werden.
- Im Winter wurde kaum gegossen.
Seit 10 Tagen wird regelmäßig gegossen, aber der Erfolg bleibt
aus.
Im TV wurde gestern folgende Agrotechnik aus
Holland vorgestellt:
Die Tulpenzwiebeln wachsen ohne Erde - dazu müssen sie 3 Wochen
in
Dunkelheit
bei 5° - 8° sehr nass gelagert werden, zur Bildung einer chemischen
Substanz. Diese Kälteperiode ist unumgänglich. Dann werden
die Zwiebel im Wasser in
Schalen gezogen. Bei uns waren die Zwiebeln immer in der warmen Klasse!
Dominik nimmt also unser Tulpengefäß über die Ferien
mit nach Hause in den
dunklen, kalten Keller. Hoffentlich haben wir noch Erfolg!
PS Dominik hat "vergessen", also kann ich das Tulpengefäß nur
mehr in den
kühlen Hof stellen, und hoffen, dass einige kalte Nächte nachhelfen.
Stefan Maurer, HS St.Peter/Au, 2a
Lest in Bericht 6 nach, was dabei herausgekommen ist.
Der Frühling verbreitet sich von Süden nach Norden - oder?
Auf den Wetterkarten sehen wir immer wieder, dass es im Südwesten
und Westen Deutschlands wärmer ist als im Osten. Wir haben auch gehört,
dass der Frühling zuerst durch die "Burgundische Pforte" südlich der Vogesen
nach Deutschland kommt.
Kommt der Frühling zu uns vielleicht von West nach
Ost? Oder von Südwest nach Nordost?
Sind die Alpen eine Barriere, so dass der Frühling nach Wien später kommt?
Sehr euch hierzu auch die neue Seite "Klima
- Wachstum - Frühling" an.
Ein Vorwarn-Garten
Die Jugendlichen aus der Schule am Rhododendronpark in Bremen
haben es schwer, ihren offiziellen Tulpengarten zu beobachten. Er liegt
ein Stück entfernt und sie müssen dorthin mit Rollstühlen und Tandems
fahren.
Deshalb sind sie auf die Idee gekommen, neben der Turnhalle einen Vorwarn-Garten
anzulegen. Sie haben gelesen, dass Tulpen in der Nähe eines Gebäudes
früher aus der Erde kommen, als auf einem freien Fleck. Wenn sie also
neben der Turnhalle die ersten grünen Spitzen sehen, können
sie sich bereit machen, einen Ausflug zu ihrem offiziellen Garten zu
unternehmen.
Sie glauben, dass sie dazu dann noch mindestens eine Woche Zeit haben.
Was
dann tatsächlich geschah, lest ihr in Bericht
5.
Tulpen unter der Erde - das Beobachtungs-Doppelrohr
Was mit den Tulpen im Winter unter der Erde passiert, interessiert
alle. Erfrieren sie? Oder bleibt es unter der Erde schön warm? Bekommen
sie Wurzeln, auch wenn es kalt ist?
Den meisten Kindern ist klar, dass sie das Wachstum der Tulpen beeinflussen,
wenn sie sie ausgraben oder wenn sie sie unter der Erde dauernd beleuchten,
um sie per Kamera beobachten zu können. Sie vermuten, dass die Tulpen durch
das Licht mehr Wärme bekommen.
Sebastian und Dennis
aus
Berlin haben
ein
Beobachtungs-Doppelrohr
erfunden. Durch das eine Rohr wollen sie die Tulpe kurz anleuchten, durch
das andere hindurchsehen. Ob das klappt?
Tulpen und "Wer wird Millionär?"
In unserer Diskussionsfrage 2 fragen wir, wann es in der jeweiligen Gegend
Brauch ist, Tulpen zu pflanzen. Mit dieser Frage beschäftigen sich
vor allem die Kinder aus der Förderschule in Hude. Sie haben in der
Nachbarschaft schon eine Umfrage gemacht. Aber wie sollen sie ihre
Ergebnisse darstellen?
Inzwischen hatten sie eine gute Idee: Sie werden es wie bei der Zuschauerfrage
aus "Wer wird Millionär?" machen - verschiedene hohe Balken mit den
Zahlen, vielleicht auch mit den Prozenten. Naja, im Unterricht ist
das noch gar nicht dran. Aber sie werden es schon schaffen!
Omas als Tulpen-Beobachterinnen
Zwei Jungen aus Wien haben in den Weihnachtsferien in Bosnien
Tulpen gepflanzt. Ihre Omas haben sich bereit erklärt, auf die Tulpen
aufzupassen und sofort anzurufen, wenn sie die erste grüne Spitze sehen.
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