Tulpengarten

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Das ist jetzt zu tun

Im April 2004: Blühen - Verblühen - Abschneiden

Unsere Tulpen sind aufgeblüht und viel zu schnell - ungefähr innerhalb von zwei Wochen - schon wieder verblüht. Aber das Leben ist für die Tulpe noch lange nicht zu Ende, im Gegenteil. Die Blütennarbe ist bestäubt, der Fruchtknoten schwillt an, die Samen wachsen. Das soll normalerweise verhindert werden, damit die Kraft nach unten in die neu gebildeten Brutzwiebeln geht, denn diese lassen schneller neue Tulpen wachsen als die Samen.

Verblühte Tulpen     Verblühte Tulpe nah

Deshalb müssen die Blüten nun abgeschnitten werden. Doch die Pflanze bleibt stehen und wird gedüngt und bei Trockenheit gegossen, bis die Blätter gelb werden. Die Zwiebeln, die jetzt unter der Erde wachsen, könnt ihr im Herbst für neue Experimente nehmen. Ein Trost für diejenigen, bei denen Vandalen die Blüten mutwillig abgehackt haben: Die Pflanze lebt noch und ist weiter aktiv. Wenigstens könnt ihr neue Zwiebeln bekommen!

Natürlich könnt ihr auch eine Tulpe ausgraben und nachsehen, was aus der Zwiebel geworden ist, oder einen Fruchtknoten stehen lassen und die Samenbildung beobachten.

Vergesst nicht, eure Beobachtungen und Experimente auszuwerten und den anderen mitzuteilen, was ihr seit dem letzten Herbst über Tulpen und den Frühling herausgefunden habt und was ihr für nächstes Jahr plant!
   

Ab März 2004: Blüht schon eine Tulpe auf?

Im März war es an vielen Orten für längere Zeit frühlingshaft warm und die Tulpen sind in ihrem Wachstum gut voran gekommen. Nun wird es interessant: Wo und wann wird die erste Tulpe voll aufgeblüht sein?

Tulpe, fast offen       Diese Tulpe ist ganz offen und signalisiert den Frühling.

Die linke Tulpe ist fast offen und hält uns in Spannung, besonders, wenn es wieder kälter wird. Die rechte Tulpe, ein Original-Journey-North-Exemplar aus einem früheren Jahr, ist ganz offen. Das ist das Signal des Frühlings! Bitte gleich melden, damit das Datum in die Datenbank eingetragen werden kann.

Im Forscherheft eintragen: Wie lange hat die Tulpe von ihrem Erscheinen über der Erde bis zum Blühen gebraucht? Wie war das Wetter in der Gegend? Welche der gepflanzten Tulpen war die Erste? Hatte sie eine besonders große Zwiebel? Oder war sie ganz durchschnittlich?
   

Ab Februar 2004: Die ersten Spitzen melden

Früher als erwartet ist es in diesem Jahr so weit: Die ersten Tulpenspitzen zeigen sich über der Erde. Sobald die erste Spitze sich in einem nach den offiziellen Regeln gepflanzten Garten zeigt, bitte dies per e-Mail an tulpengarten@entdeckendes-lernen.de berichten und in den eigenen Forschertagebüchern aufschreiben. Leider ist es nicht möglich, noch einmal den eigenen Datenbankeintrag aufzurufen und das neue Datum hinzuzufügen.
Das Datum und der entsprechende grüne Punkt werden so schell wie möglich von uns auf der Website sichtbar gemacht.

Das Datum der ersten grünen oder rosa Spitzen mit den eigenen Voraussagen vergleichen. Gibt es Unterschiede? Warum wohl?

Von nun an das Wachstum der Tulpen beobachten. Gibt es Verbindungen zum Wetter? Wachsen die Tulpen weiter, auch wenn es kalt ist?

Eine neue Voraussage machen: Wann wird wohl die erste Tulpe aufgeblüht sein? Wovon könnte das abhängen?
   

Anfang Februar 2004: Wachstumstage sammeln

Im Januar war es überall, wo Tulpen gepflanzt wurden, ganz schön frostig. Oft lag Schnee. Aber nun hat sich das Wetter schlagartig geändert. Es wird wärmer, manchmal ist es tagsüber schon mehr als 10° C. Es ist deshalb Zeit, Wachstumstage zu sammeln. Jeder Tag, an dem die Durchschnittstemperatur über 5° C liegt, trägt zum Wachsen der Tulpen bei.

Warum und wie man Wachstumtage sammelt, steht in den Texten Frühlingsfieber und Wärmesumme und Wachstumstage berechnen. Dort gibt es auch die passenden Tabellen.