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Dialogische Tagebücher (Dialogue Journals)

Lesestrategien:

Kernideen herausfinden und Details herausheben, Informationen zusammenfassen, Ideen umschreiben, Informationen vernetzen, verallgemeinern, Verbindungen herstellen, Vokabular aufbauen, Schlüsse ziehen, Vorwissen aktivieren

Vorgehen:

Dialogische Tagebücher sind ein ideales Werkzeug, die eigene Realität während einer Forschungseinheit aufzuschreiben. Während die SchülerInnen recherchieren und untersuchen, schreiben sie über gelernte Fakten, gelesene Artikel und Schlussfolgerungen in ein Heft. Jede Woche tauschen die SchülerInnen ihre Tagebücher aus. Sie lesen die Briefe und Eintragungen und antworten dem Autor. Dialogische Tagebücher ähneln einer Brieffreundschaft und bieten ein Forum dafür, Lernpartner zu sein.

Beispiele:

Nachdem die SchülerInnen über die Wanderungen der kanadischen Rentiere gelesen haben, schreiben sie einen Brief an ihren Klassenkameraden über erstaunliche Fakten, Gedanken, Gefühle, Fragen, Voraussagen und Schlussfolgerungen. Die Klassenkameraden tauschen die Hefte aus, um diesen Gedanken und Ideen zu antworten. Für zielgerichtete Antworten können Fragen benutzt werden, die die SchülerInnen zum Nachdenken anregen: „Welche Voraussagen und Fragen sind beim Lesen und Recherchieren bei dir aufgetreten?“

Varianten:

Dialogische Tagebücher können angewendet werden, wenn SchülerInnen gleiche oder auch verschiedene Themen bearbeiten. Sie bieten den SchülerInnen eine echte Zuhörerschaft, um sich über ihr Lernen auszutauschen. Tagebücher können in vielfältiger Weise benutzt werden: mit einer breiten, offenen Struktur für Antworten oder mit angefangenen Sätzen, um die Schülergedanken zu lenken.

 

Copyright 2002 Journey North. Übersetzung Barbara Sanders-Mowka und Marie-Ann Mowka